Seit Jobzukunft Multimedia in den Jahren 1997, 1998 und 1999 hat sich an der Stellung der Frau in der Arbeitswelt nicht grundlegend geändert.
Dies mag noch an den Bildern liegen, die in der Öffentlichkeit (auch bei den Frauen selbst) noch über die Rolle der Frauen in der Gesellschaft vorhanden sind.
Allerdings hat sich in den letzten 8 Jahren die Anzahl der Frauen, die sich mit Technik und Heimwerken auseinander setzen deutlich erhöht.
Da Frauen ander Denkansätze in die Überlegungen einbringen werden Lösungen an denen Frauen und Männer beteiligt sind vielfältiger und mit etwas Bereitschaft aufeinander einzugehen auch besser.
Kreis Borken. Während die Männerarbeitslosequote im Arbeitsamtsbezirk Borken/Coesfeld mit 6,5 Prozent eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in NRW ist, liegt die Arbeitslosenquote der Frauen bei 9,4 Prozent.
Ein Grund ist die sehr enge Berufswahl junger Frauen, wie die Erfahrung bei der Ausbildungsplatzbörse der CDU im vergangenen Sommer gezeigt hat. Mehr als 80 Prozent der Ausbildungsplatzsuchenden waren hier junge Frauen, die in den 3 Trendberufen
noch einen Ausbildungsplatz gesucht haben.
Deshalb ist ein Ziel von "Job-Zukunft Multimedia" am morgigen Sonntag speziell den jungen und dynamischen Frauen im Kreis Borken Handlungsfelder zu eröffnen und das Spektrum der Multimedia-Berufe von der Fotografie, über das Gestalten von Internetseiten und bis zur Einrichtung von Internetshops, zum Verkauf von Kunstartikeln, oder zum Tausch von Kinderartikeln vorzustellen.
Besondere Chancen liegen dabei in Berufen, wie Mediengestalterin, Fachinformatikerin im Vertrieb von Software, im Gestalten von Internet-Shops, in Schulung, Training und Weiterbildung, in modernen Call-Centern für die Auftragsbearbeitung, im Televertrieb und weiteren Berufsfeldern.
Ein großes Zukunftsfeld ist das Teleworking. Vor allem berufstätige Väter und Mütter können dabei Teile der beruflichen Tätigkeit nach Hause verlagern und diese Tätigkeit dann auch noch unabhängig von der normalen Arbeitszeit durchführen.
Durch Präsenzphasen im Betrieb, in denen die Teams ihre Arbeit organisieren, bleibt die Bindung zu den Kollegen erhalten. Hauptabnehmer sind derzeit die EDV-Berufe. Vorstellbar sind aber auch Verwaltungstätigkeiten, Auftragssachbearbeitung, Zeichen- und Konstruktionsarbeiten, Fernwartung und Ferndiagnose.
Bei dem Eintritt in diese Technik helfen die Berufskolleges des Kreises Borken, die BBS, TAA, die Abendrealschule- und das Abendgymnasium, die Fernuni Hagen und auch die VHS.
Der Sprung vom Herd zum Komputer kann zu weit sein. Vielfalt in der Technik ist angesagt.
Deshalb wird auf den Seiten www.frau-und-technik.com auf Herausforderungen hingewiesen und es werden Lösungen gezeigt. Vielleicht können Sie das alles verbessern.
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